Sportfechten

Das Schwert hat ausgedient. Gefochten wird mit den drei Waffen:
Florett, Degen, Säbel

Gefochten wird in den drei Disziplinen Florett, Degen und Säbel. Sie unterscheiden sich nicht nur im Aussehen und Gewicht. Auch die Regeln und die Treffflächen sind unterschiedlich. Deshalb ist für jede Waffe eine charakteristische Fechtweise zu beobachten. Eines ist jedoch bei allen drei Fechtdisziplinen gleich: Dieser Sport ist sehr anstrengend, da man ständig in Bewegung und unter Körperspannung bleiben muss, um jederzeit in Sekundenbruchteilen auf Aktionen des Gegners reagieren oder dessen Fehler ausnutzen zu können. Auch an die Konzentration stellt Fechten deshalb hohe Ansprüche – ebenso schult das Fechttraining Reaktionsfähigkeit und Feinmotorik der Athleten, weil nur schnelle und zugleich kleine Bewegungen sicheres und exaktes Treffen ermöglichen.

Fechten kann man übrigens auch mit Handicap. Der Fechtclub zu Oldenburg bietet Rollstuhlfechten an.

Manche Eltern fragen sich vielleicht besorgt:

Ist Fechten nicht zu gefährlich für mein Kind?
Nein! Sportmedizinische Untersuchungen haben gezeigt, dass Fechten eine Sportart mit sehr geringem Verletzungsrisiko ist – verglichen mit Fußball, Handball oder Skilaufen. Verletzungen durch die Fechtwaffen sind so gut wie ausgeschlossen. Die Waffen sind stumpf, und die Fechter sind gut geschützt durch die kevlarverstärkte vorgeschriebene Fechtbekleidung. Allerdings – zu blauen Flecken kann es schon mal kommen.