Trainerin oder Trainer gesucht

Um unser Trainingsangebot auszubauen und zu ergänzen, suchen wir eine Trainerin oder Trainer (m/w/d) für die Arbeit im Degen für alle Altersgruppen. Die/Der Fechttrainer*in teilen wir uns in Kooperation mit dem TuS Arsten.

Ihre Aufgaben
– Planung und Durchführung des Trainings und von Lehrgängen
– Planung und Begleitung von Wettkämpfen
– Organisation und Begleitung von Trainingslagern
– Beteiligung an der Erarbeitung und Umsetzung von Trainingskonzepten für Fechtgruppen und Einzelfechter.
– Planung und Durchführung der Nachwuchswerbung mittels Schnuppertrainings,
Projektwochen an Schulen und Einführungskursen.
Das Training findet an bis zu fünf Tagen in der Woche statt. Für die Wettkämpfe und
Trainingslager ist auch Anwesenheit an Wochenenden erforderlich.

Ihr Profil und Anspruch
– Sie sind ein ausgebildeter und erfahrener C-, B- oder A-Trainer für das Degenfechten
– Sie lieben den Fechtsport und geben diese Begeisterung gerne weiter und haben
Freude an der Entwicklung der von Ihnen trainierten FechterInnen
– Die haben gute Moderationsfähigkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
– Gute deutsche Sprachkenntnisse sind erforderlich
– Teamorientierter Umgang mit den vorhandenen Trainern
– Führerschein Klasse B

Wir bieten
Eine Honorarstelle auf Stundenbasis, zuzüglich Wettkampf- und Trainingslagerzeiten.
Darüber hinaus die Möglichkeit zur Beteiligung an Fortbildungs- und
Qualifizierungsmaßnahmen.

Bei Interesse senden Sie bitte ihre aussagekräftigen Unterlagen zusammen mit Ihrer Gehaltsvorstellung und dem frühesten Eintrittsdatum an den Fechtclub zu Oldenburg e. V. unter: info [at] fechtclub-zu-oldenburg.de
Bitte haben Sie Verständnis, dass nur digitale Bewerbungen berücksichtigt werden können.


Fechten geht in die Sommerpause

Liebe Fechterinnen und Fechter, liebe Mitglieder, liebe Eltern,

in der nächsten Woche gehen wir in die Sommerpause. Das letzte Training findet am 05.07.2022 statt, da ab dem 06.07. die Halle für eine schulische Veranstaltung mit einer Bühne und Bestuhlung vollgestellt ist.

Das Training beginnt regulär wieder am 30.08.2022. Die Halle steht in den Ferien im Zeitraum vom 14.07.2022 bis 18.08.2022 ab 19 Uhr für das Freifechten zur Verfügung. Ein Training mit Aufsicht findet nicht statt. Wenn Ihr Freifechten wollt, meldet Euch bitte beim Vorstand.

Wir wünschen Euch schöne Sommerferien und gute Erholung.

Landesmeisterschaften 2022 in Oldenburg – Von Charkiw nach Oldenburg

Von Bernd Teuber

Charkiw, die Millionenmetropole im Nordosten der Ukraine, ist nicht nur die zweitgrößte Stadt des Landes und das nach Kiew bedeutendste Wissenschafts- und Bildungszentrum, sondern auch die Heimat der 12jährigen Vasilisa „Lisa“ Demydova. Hier wuchs sie auf, ging zur Schule und begann vor fünf Jahren mit dem Fechtsport. „Ich weiß gar nicht wie sie darauf gekommen ist. In der Familie betreibt keiner diesen Sport und in der Stadt sind andere Sportarten populärer. Auf einmal stand sie da und sagte das sie fechten möchte“, erinnert sich Mutter Antonina an die sportlichen Anfänge ihrer Tochter zurück und zeigt sich dabei gar nicht mal so unglücklich über die Wahl. „Fechten ist ein schöner Sport und fördert das strategische Denken. Außerdem ist es nicht so belastend für den Körper wie zum Beispiel Sportgymnastik“.

Focht sie in den Anfängen noch mit dem Degen wechselte sie nach einer einjährigen Trainingspause zum Florett, mit dem sie auch schon wettkampfmäßig unterwegs war. Aber dann kam der 24. Februar und mit einmal war nichts mehr so wie früher. Russische Bomben machten ein normales Leben wie sie es bisher kannte nahezu unmöglich. Anstatt in die Schule und zum Fechten zu gehen, die Fechtschule wurde bei einem Bombenangriff teilweise zerstört, pendelte sie nun zwischen Keller und Badezimmer der elterlichen Wohnung hin und her. „Die letzten zehn Tage in Charkiw haben wir faktisch in unserem Badezimmer gelebt“, berichtet Antonina Demydova stockend und man sieht ihr dabei deutlich an wie sie die Erinnerungen quälen. „Das schlimmste war nicht das Geräusch der explodierenden Bomben, denn wenn man das hörte wusste man das man diesmal davongekommen ist, viel schlimmer waren die Flugzeuge weil man nicht wusste wo die nächste Bombe einschlägt“.

Nach anderthalb Wochen ständiger Angst entschloss man sich dann die Heimatstadt zu verlassen und nach Oldenburg zu gehen wo eine Jugendfreundin von Lisas Vater lebt. Der musste allerdings in Charkiw zurückbleiben, wo er gemeinsam mit Freunden anderen Menschen hilft zu überleben. „Unsere Familie und Freunde sind alle noch dort, aber zum Glück müssen sie nicht als Soldaten kämpfen“. Nach fünftägiger Odyssee mit Zug und Bus kamen Mutter und Tochter wohlbehalten und froh dem Bombenterror entkommen zu sein endlich in Oldenburg an. Was bleibt ist die Angst um die Liebsten im 2200 km entferntem Charkiw. Nachdem die Beiden zunächst bei der Jugendfreundin untergekommen waren, wohnen sie mittlerweile bei einer deutschen Familie in Bremen. Von hier aus pendelt die 12jährige nun zweimal die Woche zum Training beim Fechtclub zu Oldenburg wo sie bereits eine Woche nach ihrer Ankunft in Oldenburg am 10. März erstmals am Training teilnahm.

„Anfangs wirkte sie noch etwas verschüchtert, aber am Ende hat man gemerkt das sie sich bei uns so richtig wohlgefühlt hat“, freute sich Fechtmeister Wilfried Lipinski ob der schnellen Integration der jungen Ukrainerin, die kein Deutsch und nur wenig Englisch spricht. „Aber irgendwie haben die Kinder es geschafft sich miteinander zu verständigen. Das zeigt einmal mehr das Sport verbindet und somit ein hervorragendes Mittel zur Integration ist“.

Allen interessierten Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine bietet der Fechtclub zu Oldenburg ab sofort an beitragsfrei im Verein zu trainieren. Hierfür sucht man im Verein noch Mitglieder die bereit sind Patenschaften zu übernehmen. Den Anfang machte Dr. Heide Wolff, die Witwe von Vereinsgründer Prof. Dr. Jörg Wolff, die auch ehrenamtlich in der Oldenburger Flüchtlingshilfe aktiv ist und die Patenschaft für die ersten vier Ukrainer übernehmen wird. „Sich sportlich betätigen zu können bekommt ihnen sicherlich gut und hilft den Kopf frei zu bekommen um auf andere Gedanken zu kommen“, so Trainer und Fechtmeister Wilfried Lipinski.

Erstmals seit 2019 fand am vergangenen Sonntag in der Sporthalle des GVO mit den Landesmeisterschaften im Degenfechten der Altersklassen U11 und U15 wieder ein Fechtturnier in Oldenburg statt. Mit am Start auch die 12jährige Ukrainerin Vasilisa Demydova die vor einigen Wochen sicherlich nicht damit rechnen konnte einmal bei einer deutschen Landesmeisterschaft an den Start zu gehen. So wurde sie nach ihrer Flucht aus der Ukraine Anfang März bei der Eröffnungsansprache von Bürgermeisterin Nicole Piechotta auch als einzige Sportlerin persönlich begrüßt und herzlichst willkommen geheißen. „Das zeigt einmal mehr welch eine integrative Funktion der Sport hat. Schön das der FC Oldenburg das möglich gemacht hat“, so die sportbegeisterte SPD-Politikerin.

So viel Aufhebens um ihre Person behagte der 12jährige sichtlich nicht, wollte sie doch nur ihrer Leidenschaft dem Fechtsport nachgehen. Das gelang ihr dann auch überaus erfolgreich. Gleich bei ihrer ersten Meisterschaft für den FC Oldenburg konnte sie sich einen guten Bronzeplatz erkämpfen, den sie sich mit ihrer neuen Vereinskollegin Sofie Vogelgesang teilte. Den Landesmeistertitel holte sich hier die Oldenburgerin Maite Wentzler, die im Finale Vereinskollegin Juli Lüers bezwingen konnte. Damit ging dann auch der Mannschaftstitel nach Oldenburg. Gold und Bronze gleich beim ersten Wettkampf, so darf es gerne weitergehen für Demydova.

Auch in der männlichen U15 ging der Titel mit Mone Ikei an einen Sportler des FCO. Dritter wurde hier Teamkollege Vincent Rhiemeier. Den Mannschaftstitel holte sich hier allerdings der Osnabrücker SC. Mit nur einem Treffer weniger landete die erste Mannschaft des FCO hier auf dem zweiten Platz. Dritter wurde die 2. Mannschaft der Gastgeber. Ein reines FCO-Podest gab es in der weiblichen U11 durch Tessa Dauskardt (Landesmeisterin), Sophie Gerdes und Jule Eilers. Bei den Jungs holten sich Cedrik Brodatzke und Arik Hoppe die Plätze Eins und Zwei.

Landesmeisterschaften Degen in Oldenburg

Der Fechtclub zu Oldenburg richtet am 27. März 2022 die diesjährigen Landesmeisterschaften der Altersklassen U11 und U15 im Damen- und Herrendegen aus. 

Austragungsort der Meisterschaften ist die Sporthalle des GVO in der Gerhard-Stalling-Str. 22, 26135 Oldenburg.

Interessierte sind herzlich eingeladen sich das Turnier am Sonntag ab 10:30 Uhr anzusehen. 

Unterstützt von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO)

Jörg Wolff – Ein Nachruf

Der Fechtclub zu Oldenburg trauert um seinen Vereinsgründer, langjährigen Vorsitzenden und Ehrenpräsidenten Prof. Dr. Jörg Wolff, der am 29. Dezember im Alter von 83 Jahren verstarb.  

Wie oft haben wir seine alten Geschichten gehört, wie er als junger Mann als erstes seine Fechtsachen packte, wenn er in die Fremde ging. So hat er über die Jahre in ca. 20 Vereinen gefochten. Zwei besondere Ereignisse durften bei seinen Erzählungen nie fehlen: die Lektionen beim italienischen Weltklassetrainer Mangiarotti im Scherma di Milano und das Kennenlernen seiner Frau Heide, selbstverständlich beim Fechten. 

Für Jörg war Fechten nicht nur der schönste Sport der Welt, sondern auch immer ein soziales Ereignis, ein schönes Gefecht wie ein Zwiegespräch. So sagte Jörg: „Da macht es wenig, ob man verliert oder gewinnt.“

Die menschliche und sportliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch den Fechtsport zu fördern, wurde für Jörg im Laufe der Jahre ein erklärtes Ziel und so gründete er am 13.12.1981 den FCO und stellte damit das Fechten in Oldenburg auf neue Füße.

Zusammen mit seiner Frau Heide als Kassenwartin hat er als langjähriger Vorsitzender den Verein auf „dem kurzen Weg über den Frühstückstisch“ geführt, wesentlich mitgestaltet und geprägt. Auch nachdem er den Vereinsvorsitz abgegeben hatte, blieb der Fechtclub seine Herzensangelegenheit. Wenn auch aus gesundheitlichen Gründen das Fechten für ihn schwieriger wurde, setzte er bis zuletzt wichtige Impulse und ergriff immer wieder die Initiative. Auch als Unterstützer, Stifter und vor allem als Ratgeber war Jörg unsere unermüdlich treibende Kraft. Wir werden sein umfangreiches Wissen um das Fechten, den Modernen Fünfkampf und die Vereinshistorie und vor allem ihn als Menschen sehr vermissen. 

Unser Beileid gilt seiner lieben Frau Heide, seiner Familie, seinen Freunden und Angehörigen. Der Fechtclub wird Jörg nie vergessen und seine Verdienste für den Fechtsport in Oldenburg in Ehren halten.  Danke Jörg!

Von Wilffried Lipinski, Andrea Felsch und Nicolai Beerheide

Aktuelle Regelungen zum Training wg. Corona

Liebe Fechterinnen und Fechter, liebe Mitglieder, liebe Eltern und Fechtinteressierte,

auch diese Woche gibt es neue Regelungen zur Bekämpfung der Pandemie und es ändert sich erneut etwas für unser Training. Das wichtigste in Kürze: Das Fechttraining findet wie gewohnt statt!

Nach der aktuellen Corona-Verordnungen dürfen am Training nur teilnehmen:

  • Menschen mit einem Impfnachweis
  • Menschen mit einem Nachweis der Genesung

Ein tagesaktueller Schnelltest ist nicht mehr nötig! Der Test entfällt gem. § 8b Abs. 4 S. 3 der Niedersächsischen Coronaverordnung. Dort ist geregelt, dass die Schnelltestung entfallen kann, sofern in der Halle mindestens 10 qm pro Person zur Verfügung stehen. Unsere Halle ist um die 450 qm groß und von unseren Gruppengrößen her somit kein Problem. Auch Eltern können mit Maske und 2G-Status die Halle zum Abholen wieder betreten.

Dennoch möchten wir um die Einhaltung folgender weiterer Regeln bitten:

  • Maskenpflicht bis zum Beginn des Trainings auch in den Umkleiden.
  • Die Duschen bleiben weiterhin geschlossen, die anderen sanitären Einrichtungen bleiben geöffnet.
  • Bei Symptomen einer Erkältung oder einer Coronainfektion (z. B. Halzkratzen, Schnupfen, Husten etc.) bleiben Sie bitte zu Hause.

Sollten Sie noch nicht geimpft sein, bietet die Stadt Oldenburg derzeit Impfungen in den Schlosshöfen an. Dort können Sie sich immer mittwochs ohne Termin impfen lassen. Egal, ob Erst-, Zweit- oder Boost-Imfpung. An anderen Tagen in der Woche können Sie Termine ausmachen: https://timeacle.com/business/index/id/5262 weiter Informationen auch unter: https://www.oldenburg.de/startseite/leben-umwelt/soziales/gesundheitsamt/corona/impfaktionen.html.

Wir wünschen Ihnen allen viel Spaß bei unserem Training und eine schöne gesunde und sichere Adventszeit.

Nach der Sommerpause geht es weiter

Liebe Fechterinnen und Fechter,

die Sommerferien sind da und mit Ihnen auch die Sommerpause. Das reguläre Training geht mit Dienstag, dem 07.09. wieder los. Bis dahin bieten wir Euch die Möglichkeit am Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 19 – 21 Uhr frei zu fechten.

Wir wünschen Euch allen eine schöne Sommerzeit, bleibt gesund!

Viele Grüße

Euer Fechtclub zu Oldenburg e. V.

Training ab kommender Woche

Liebe Fechterinnen und Fechter, liebe Mitglieder, liebe Eltern,

viele von Euch können es vor Erwartung kaum noch aushalten: Wir können wieder normal trainieren! Jedenfalls so normal ein Training in einer Pandemie möglich ist. Ab der kommenden Woche kehren wir wieder zum normalen Training zurück. Das bedeutet Dienstag und Donnerstag ist der Kalender wieder für das Fechttraining blockiert.

Diesen Donnerstag führen wir noch ein 1:1-Training und Kadertraining durch. Sofern Ihr keinen Termin gebucht habt, erscheint bitte (!) nicht beim Training. Wir müssen unser Hygienekonzept noch mit der Stadt abklären, zudem haben sich einige Mitglieder bereits auf die Trainingszeiten am Donnerstag eingestellt. Weitere Informationen schicken wir Euch spätestens am Wochenende zu.

Wir freuen uns darauf, mit Euch wieder die Klingen zu kreuzen!